Feuerwache Kaltenkirchen | Süderstaße 4 | 24568 Kaltenkirchen

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Löschgruppenfahrzeug 20/16 (LF 20/16)

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FUNKRUFNAME Florian Segeberg 80-46-01
FAHRZEUGTYP Mercedes-Benz Atego 1425 AF
AUFBAU Schlingmann
BAUJAHR 2005
BESATZUNG 0/1/8 (9 Sitzplätze)
AUSSTATTUNG
  • Wassertank: 2000 l
  • Schaumtank: 200 l
  • Pulver: 80 kg
  • fernsteuerbarer Lichtmast mit zwei 1000 W-Strahlern
  • Stromerzeuger mit 13 kVA
BELADUNG
  • Gerätschaften für technische Hilfeleistung kleineren Umfangs
  • Gerätschaften für die Brandbekämpfung
  • Wärmebildkamera
  • Türöffnungsgerät “Zieh-Fix”
  • Sprungretter SP 16
  • Öl- und Wassersauger
  • Mehrgas-Messgerät

Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um das dritte ausrückende Löschgruppenfahrzeug bei Brandeinsätzen. Außerdem ist es das Löschfahrzeug, was im Gefahrgut-Einsatzzug Kaltenkirchen mit ausrückt. Bereits während der Anfahrt können sich 5 Feuerwehrleute mit Atemschutz ausrüsten. Es verfügt über eine weitumfassende Ausrüstung speziell für den Innenangriff bei Bränden. Als Innenangriff wird das Vorgehen einer Feuerwehr in einen Brandraum im Gebäude bezeichnet, um bspw. Löschmaßnahmen und Menschenrettungen durchzuführen. Zur Ausstattung der vorgehenden Trupps gehören hierbei neben zwei Sätzen Brechwerkzeugen (“Haligan”- und “TNT”-Tool) und dem eigentlichen Schlauch mit Strahlrohr auch Rauchvorhänge dazu, welche in eine Tür gespannt werden können, um die Rauchausbreitung in einen Treppenraum verhindern zu können. Des Weiteren verfügt das LF 20/16 über zwei Lüfter, einen benzinbetriebenen sowie einen Elektro-Lüfter, die bei Bedarf auch über eine Vorrichtung mit dem Korb vom Teleskopmast in Stellung gebracht werden können.

Eine weitere Besonderheit bei diesem Löschfahrzeug ist neben einer standardmäßig ausgerüsteten Haspel zur Wasserversorgung eine Haspel mit 80 kg Löschpulver, welche durch eine weitere Haspel mit einem Sprungretter je nach Einsatzlage ausgetauscht werden kann. Dieser Sprungretter hat eine maximale Rettungshöhe von 16 m, was bedeutet dass er kann bei Bedarf für Personenrettungen von bis zu 16 m Sprunghöhe eingesetzt werden kann.

Einsatzlagen, bei denen das LF 20/16 typischerweise ausrückt:

  • Brandbekämpfungen jeder Art und Größe
  • als drittes ausrückendes Gruppenfahrzeug bei Verkehrsunfällen
  • bei überörtlichen Gefahrguteinsätzen als Teil des Gefahrgut-Einsatz-Zug (GEZ) Kaltenkirchen
  • kleinere technische Hilfeleistungen (insbesondere “Keller unter Wasser”)