Feuerwache Kaltenkirchen | Süderstaße 4 | 24568 Kaltenkirchen

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Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20 (HLF20) 2

FunkrufnameFlorian Segeberg 80-48-02
FahrzeugtypScania P320 4×4 HZ (18 t, Allradantrieb, 320 PS / 235 kW)
AufbauJosef Lentner GmbH
Baujahr2021
Besatzung0/1/8 (9 Sitzplätze)
Ausstattung– Wassertank: 2000 l
– Schaumtank: 120 l
– Pumpe: FPN10/2000 (2000 Liter Wasser/Min bei 10 bar Ausgangsdruck)
– Rettungssatz: Weber SP53 BS E-Force2 & Weber RSU 210 Plus E-Force2
– Seilwinde: Rotzler Treibmatic TR 030 (50 kN Zugkraft mit 60 m Nutzlänge)
– Leitern: 4-teilige Steckleiter, 3-teilige Schiebleiter mit Entnahmehilfe
– Lichtmast: 6 x 50 W LED, pneumatisch ausfahrbar, mit LED-Blaulicht
– Aufnahmen für zwei Einpersonenhaspeln:
– Verkehrsabsicherungshaspel: integrierter Tri-Blitz, Verkehrsleitkegel, Blitzleuchten, Faltdreiecke
– Schlauchhaspel: 6 x 20 m B-Schlauch
Sprungretterhaspel: SP16 mit Rettungshöhe bis 25 m
– Navigationsgerät mit Telemetrie (automatische Einsatzortübermittlung bei Alarm)
Beladung– Normbeladung nach DIN 14530-27
– Gerätschaften für die einfache und schwere technische Hilfeleistung
– Gerätschaften für die Außen- und Innenbrandbekämpfung
– Wärmebildkamera
– Mehrgasmessgeräte
– Türöffnungsrucksack
– Rettungsplattform (Kunststoff) GFK
– 5 Atemschutzgeräte (4 in Mannschaftskabine, 1 Gruppenführerplatz)

Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um das zweite ausrückende Gruppenfahrzeug bei allen Einsätzen.

Bei Brandeinsätzen stellt es die „2. Pumpe“ an der Einsatzstelle und versorgt entweder das erste HLF, oder das TMF mit Wasser. Alternativ kann das HLF durch die identische Ausstattung auch an einer weiteren Einsatzstelle die Funktion des ersten HLF komplett übernehmen. Für den 2-bzw. 3-Mann-Angriffstrupp steht ein Satz Brechwerkzeug (bestehend aus „Halligan“ und „TNT-Tool“) zur Verfügung.
Weiterhin ist bereits ein Schlauchtragekorb mit einem Rauchvorhang bestückt, sodass der Angriffstrupp mit seinem Schlauchpaket direkt vollständig ausgerüstet vorgehen kann.

Für den 2-Mann-Sicherungstrupp ist ein RIT-Bag (Rapid-Intervention-Team) mit Druckluftflasche, Ersatzmaske und weiteren Hilfsmitteln verlastet.

Als Besonderheit verfügt das Fahrzeug über keinen konventionellen Schnellangriff mehr. Auf die altbekannte Haspel mit formstabilen Schlauch im hinteren seitlichen Geräteraum G6 wurde aus Platzgründen verzichtet. Dafür verfügt das Fahrzeug über einen eigenen C-Abgang für ein weiteres 30m-Schlauchpaket.

Für die schwere technische Hilfeleistung (typischerweise Verkehrsunfälle mit eingeklemmten oder eingeschlossenen Personen) ist das Fahrzeug mit akkubetriebener Schere und Spreizer ausgerüstet. Mit diesen lassen sich selbst Karosserien von LKW auseinander biegen und schneiden, um so den Verunfallten schnellstmöglich helfen zu können.

Ebenfalls verfügt das Fahrzeug über eine 50 kN Seilwinde mit dem auf Distanzen von bis zu 60 m Lasten bewegt werden können.

Standardmäßig sind auf dem Fahrzeug eine Schlauchhaspel und eine Sprungretterhaspel aufgeprotzt. Bei Bedarf können diese mit der Verkehrsabsicherungshaspel getauscht werden.