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Jahresbericht 2025: Unsere Feuerwehr im Einsatz

Wir lassen das Jahr 2025 hinter uns und blicken gemeinsam auf die letzten zwölf Monate der Freiwilligen Feuerwehr Kaltenkirchen zurück. 


Eine Gemeinschaft. Für die Gemeinschaft.


Die KameradInnen der aktiven Einsatzabteilung wurden insgesamt zu 338 Einsätzen alarmiert. Das sind ca. 0,93 Einsätze pro Tag oder eine Alarmierung alle 26 Stunden. Im Vergleich zum Vorjahr 2024 haben die Einsätze zugenommen.

Der Schwerpunkt der Einsätze lag in diesem Jahr erneut deutlich im Bereich des Brandschutzes. Ein Großteil der Alarmierungen wurde durch ausgelöste Brandmeldeanlagen, Feuermeldungen oder Rauchwarnmelder in Privatwohnungen verursacht. Durch den stetig verbesserten vorbeugenden Brandschutz konnten Brände frühzeitig eingedämmt oder oftmals sogar vollständig verhindert werden.

Am 16. Januar 2025 wurden die Einsatzkräfte zu einem Kellerbrand im Lakweg alarmiert. Beim Eintreffen stand der Keller bereits in voller Ausdehnung. Ein Übergreifen auf das benachbarte Wohnhaus konnte durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden.

Gemeinsam mit dem ABC‑Zug Segeberg wurden wir am 25. April 2025 zu einem Gefahrguteinsatz in der Boschstraße alarmiert. In einer Lagerhalle waren rund 60 Liter Batteriesäure ausgetreten. Um für die weiteren Maßnahmen ausreichend Personal bereitzustellen, wurden die Gefahrguterkundungseinheiten des Amtes Kisdorf und des Auenlandes Südholstein sowie die Gefahrgutkomponente der Freiwilligen Feuerwehr Henstedt‑Ulzburg nachalarmiert.


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Doch nicht nur Brände hielten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte auf Trab. Auch mehrere technische Hilfeleistungen, darunter Verkehrsunfälle, wurden erfolgreich abgearbeitet.

So wurden wir am 24. Mai 2025 zu einem Verkehrsunfall auf der BAB 7 in Fahrtrichtung Henstedt‑Ulzburg alarmiert. Ein Pkw war nach einem Reifenplatzer verunfallt und seitlich auf der mittleren Fahrspur zum Stehen gekommen. Die Insassen konnten das Fahrzeug eigenständig verlassen und wurden anschließend vom Rettungsdienst versorgt.

Im weiteren Verlauf der zweiten Jahreshälfte wurden wir am 11. Juni 2025 zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert, die durch einen Kurzschluss aktiviert worden war. Dabei kam es zu einem Lichtbogen, der zwei Personen verletzte. Beide wurden an den Rettungsdienst übergeben und medizinisch versorgt.

Am Samstag, dem 6. September 2025, kam es gegen 18:45 Uhr zu einem Küchenbrand. Beim Eintreffen befanden sich bereits alle Bewohner im Freien. Eine Person musste jedoch über das Teleskopmastfahrzeug vom oberen Balkon gerettet werden. Zwei Atemschutztrupps gingen im Innenangriff vor und löschten das Feuer. Gegen 19:15 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Anschließend folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten und Belüftungsmaßnahmen.

Ende Oktober, am Donnerstag, den 23. Oktober 2025, wurden die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Henstedt‑Ulzburg zu einem Carportbrand alarmiert. Beim Eintreffen bestätigte sich die gemeldete Lage: Ein Pkw und eine Leichtbaugarage standen in Vollbrand, und das Feuer hatte bereits auf den Dachstuhl einer Doppelhaushälfte übergegriffen. Durch den Einsatz beider Hubrettungsfahrzeuge konnte eine wirksame Riegelstellung aufgebaut und ein Übergreifen auf die zweite Haushälfte verhindert werden. Der Rettungsdienst sichtete acht betroffene Personen, von denen niemand in ein Krankenhaus transportiert werden musste. (© Foto: Kreisfeuerwehrverband Segeberg)


Eine Gemeinschaft. Für die Gemeinschaft.


Zum Jahresende wurden wir am 11. November zu einem Pkw‑Brand im Porschering alarmiert. Durch die starke Hitzeentwicklung barst ein Fenster des angrenzenden Gebäudes, sodass Rauch in das Innere eindrang. Die Einsatzkräfte kontrollierten daraufhin den Dachbereich über ein Hubrettungsfahrzeug; weitere Brandstellen wurden nicht festgestellt. Eine besondere Herausforderung stellte ein brennendes Elektrofahrzeug dar, das spezielle Löschmaßnahmen erforderte. Das Fahrzeug wurde anschließend unter Begleitung der Feuerwehr durch eine Fachfirma abtransportiert, und ausgelaufene Betriebsmittel wurden in einen Ölauffangbehälter gespült.

Kurz vor dem Jahreswechsel wurden die Kameradinnen und Kameraden am 29. Dezember zu einem Gebäudebrand alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen bereits Flammen aus dem freistehenden Gebäude und breiteten sich weiter in den Dachbereich aus. Mit zwei handgeführten Strahlrohren unter umluftunabhängigem Atemschutz wurde der Brand im Gebäude bekämpft. Bereits um 01:50 Uhr war das Feuer unter Kontrolle, jedoch dauerten die Nachlöscharbeiten noch an.

So ging ein ereignisreiches Jahr 2025 zu Ende.