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198/2023 TH G R5 – Verkehrsunfall, Person eingeklemmt, Fahrzeug brennt

Datum: 26. Juli 2023
Alarmzeit: 23:07 Uhr
Dauer: 1 Stunde 48 Minuten
Art: Menschenleben in Gefahr 
Einsatzort: BAB7, Henstedt-Ulzburg > Quickborn
Fahrzeuge: Führungsdienst , Einsatzleitdienst , KdoW 1 , ELW 1 , MTW 1 , MTW 2 , TLF 24/50 , HLF20-1 , HLF20-2 , GW-L2 
weitere Kräfte: EL-RD , Polizei , Rettungsdienst , TEL-Drohne 


Einsatzbericht:

Am späten Mittwochabend, des 26.07.2023, kam es auf der Bundesautobahn 7, in Fahrtrichtung Hamburg, zwischen den Anschlussstellen Henstedt-Ulzburg und Quickborn, zu einem Verkehrsunfall zwischen mehreren Fahrzeugen.

Die Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen wurde gemeinsam mit dem Rettungsdienst durch die Kooperative Regionalleitstelle West gegen 23:07 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. Durch zahlreiche Notrufe wurden insgesamt fünf beteiligte Personenkraftwagen gemeldet, ein Fahrzeug sollte dabei in Vollbrand stehen. Unklar war zu diesem Zeitpunkt, ob in dem brennenden PKW noch Personen eingeklemmt waren, da die Sicherheitszentrale des Fahrzeuges eine E-Call Auslösung mit mehreren Insassen meldete.

Durch die ersteintreffenden Einsatzkräfte des Rettungsdienstes wurde die Lage bestätigt. Aufgrund der Rückmeldung wurde das Einsatzstichwort auf „Technische Hilfeleistung, größer als Standard, 3-5 Verletzte“ erhöht und damit weitere Rettungsmittel, sowie die Einsatzleitung Rettungsdienst nachalarmiert.

Entgegen den ersten Meldungen stellte sich für die Feuerwehr die Lage so dar, dass keine Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt wurden. Infolge des Unfalls waren insgesamt sechs Personen beteiligt, drei von ihnen wurden vor Ort durch den Rettungsdienst behandelt. Über den Verbleib von drei weiteren Beteiligten kann seitens der Feuerwehr keine Auskunft gegeben werden, da sie sich bei Eintreffen nicht mehr an der Einsatzstelle befanden.

Durch die Feuerwehr wurde das brennende Fahrzeug gelöscht, austretende Betriebsstoffe aufgenommen und die Einsatzstelle abgesichert.

Weiterhin wurde die Polizei bei der Personensuche unterstützt, da bei den Flüchtigen von erheblichen Verletzungen ausgegangen werden musste. Zur Unterstützung wurde hierfür die Drohne der Technischen Einsatzleitung des Kreisfeuerwehrverbandes Segeberg an die Einsatzstelle nachalarmiert. Die Suche wurde im Verlauf ergebnislos abgebrochen. Einige Stunden später konnte eine Person durch die Polizei aufgefunden werden und wurde durch den Rettungsdienst in eine umliegende Klinik transportiert.

Für die Einsatzdauer wurde die Fahrbahn in Richtung Hamburg vollgesperrt. Aufgrund der Suchmaßnahmen und Brandbekämpfung, erfolgte auch eine kurzzeitige Vollsperrung der Fahrtrichtung Flensburg.

Zur Schadenhöhe, Unfallursache, Verletzungen oder Personalien können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.